Aus aktuellem Anlass

Antivirale Wirkung pflanzlicher Virostatika

Was ist ein antivirales Medikament?

 

Ein antivirales Medikament, oder Virostatikum (Pl. Virostatika), ist ein Stoff, der die Vermehrung von Viren hemmt. Es gibt viele natürliche, also pflanzliche, antivirale Mittel. Die antivirale Wirkung von Pflanzen kann die Vermehrung von Viren verhindern und somit virale Infekte bekämpfen.

 

Was sind die Symptome einer viralen Infektion der Atemwege?

 

Zu den Symptomen einer viralen Infektion der Atemwege zählen z.B. Fieber, trockener Husten, Abgeschlagenheit, Ermüdung, Atemprobleme, Kurzatmigkeit, verstopfte Nase und Muskel- oder Gelenkschmerzen.

 

Wie kann ein Virus der Atemwege übertragen werden?

 

Ein Virus, das respiratorische Infektionen bis hin zu schweren akuten Atemwegssyndromen verursacht, kann über eine Tröpfcheninfektion von Mensch-zu-Mensch übertragen werden, also z.B. durch Husten oder Niesen. Der Hauptübertragungsweg ist dabei die Schleimhaut der Atemwege.

 

Haben Jute-Blätter eine antivirale Wirkung?

 

Eine Studie aus dem Jahr 2018 (1) konnte eine antivirale Wirkung von Jute (Corchorus olitorius) nachweisen. Als Wirkmechanismus wird der hohe Anteil an Phenolen und Flavonoiden in den Juteblättern beschrieben. Ein besonders bioaktives Phenol ist die Chlorogensäure, die in einer Studie von 1999 (2) in großen Mengen in Juteblättern nachgewiesen wurde. Chlorogensäure wurde 2017 (3) in einer Veröffentlichung des Nature Verlags bereits auf seine antivirale Aktivität untersucht und als wirksam gegen die Influenza A Erkrankung der Atemwege beschrieben.

Quellen:

 

(1) Hasan und Kadhim, 2018. Iraqi Journal of Pharmaceutical Science. Phytochemical Investigation of Corchorus olitorius L. Leaves Cultivated in Iraq and it`s In Vitro Antiviral Activity.

(2) Azuma et al. 1999. Journal of Agricultural Food Chemistry. Phenolic Antioxidants from the Leaves of Corchorus olitorius L.

(3) Ding et al. 2017. Scientific Reports. Antiviral activity of chlorogenic acid against influenza A (H1N1/H3N2) virus and its inhibition of neuraminidase.

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